Ganz nett, mindestens, ist das schlüpferige »Do it again« (Na, was wohl again?)-Musikvideo von »The Birds and the Bee’s«, das man mit ohne andere Darsteller, nur mit unserem Lieblings-Betriebssystem inkl. bisschen Anwendungssoftware wohl mit so einer Screen Capture-Software am Mac herunter gekurbelt hat. Sagt man eigentlich noch »herunter gekurbelt«? Naja.
Nerdcore aber findet folgende »Kommandozeilen-Musikvideo-Action done on a Apple II« vielviel besser: Grandaddys »Jed’s Other Poem (Beautiful Ground)«. Nochmalnaja.
Viele Apple-Produkte von heute sehen aus wie die von Dieter Rams gestalteten Braun-Produkte von vorvorgestern. In der aktuellen Ausgabe des Stern gibt es ein kurzes Gespräch mit dem ehemaligen Braun-Gestalter über diese frappierenden Ähnlichkeiten und wie es wohl so weit kommen konnte:
Herr Rams, hat sich Jonathan Ive, der Designer von Apple, mal bei Ihnen bedankt?
Er hat mir einen sehr schönen Brief geschrieben. <-- Der Klick aufs Zitat bringt einen zum kompletten Interview.
Auch MACup hatte beizeiten auf Ähnlichkeiten zwischen Braum/Rams und Apple/Ive hingewiesen. Drüben bei flankenlauf.com gibt es eine kleine Gegenüberstellung der gestalterischen Tätigkeiten von Ive und Rams.
Mehr als ein dutzend Jahre nachdem Apples Werbespot »Crowd Control« (online bei cupertino.de) während des Superbowls lief, wurde er neulich mit Microsoft-Chef Ballmer in der Hauptrolle aufs schönste nach empfunden.
Scheiterte im Reklamefilm ein Manager vor Publikum noch daran, eine Präsentation von seinem Windows-Notebook abzuspielen, was schließlich in dem hilfreichen Zuruf aus dem Publikum gipfelte: »Get a Macintosh«, konnte Herr Ballmer in Belgien seine Powerpoint-Präsentation astrein über die Bühne bringen. Schließlich benutzte er dazu ein (sein?) MacBook Pro, welches ein Besucher sogleich mit seinem iPhone knipste. Zum nachkucken klickstu hier.
(Gefunden im fscklog )
Angeblich lässt Honda vom Brasilianer Raul Arantes ein interaktives Werbespiel für seine Motorräder programmieren, bei dem man per »Sudden Motion Sensor« mit dem MacBook auch gleich eine Probefahrt mit so einer Reisschüssel absolvieren kann.
Mit einer fast Tagesschau-langen Dokumentation unter dem Titel »›Eine kurze Geschichte über die Unabhängigkeit‹ – eine audiovisuelle Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen Tagesschau und NDR-Rundfunkrat« reitet ein Berliner »Forschungs- und Beratungsinstitut für Strategien im digitalen Medienwandel« gegen die Institution Tagesschau.
Warum zum Teufel dieses Teil nun auch hier vernachrichtet wird? Chronistenpflicht. Im Abspann des Videos wird schlau auf Apples hilfreiche Hard- und Software verwiesen, mit dem das Filmchen produziert wurde. Wir können also nicht anders.
Was war geschehen? Die hiesigen Privatsender hatten vor Jahren über ihren Verband VPRT vor der EU-Kommission ein Verfahren gegen die deutschen Rundfunkgebühren angestrengt, das dann mit Auflagen an den Gesetzgeber eingestellt wurde. Dies wurde am 24. April 2007 quisiquasi in eigener Sache auch in der Tagesschau gemeldet, allerdings hoch erfreut und - gelinde gesagt - durchaus zurückhaltend erläutert. Knapp ein Jahr später moniert nun der Institut-Inhaber Dr. Meyer-Lucht nicht nur dies in seinem besagten Video, sondern schildert auch, wie er sich seitdem fruchtlos darum bemüht haben will, die in seinen Augen schöngefärbte Meldung an geeigneter Stelle zu reklamieren.
Keine Ahnung, was daraus für eine Geschichte werden wird. Gestern sind die hiesigen Medienblogger immerhin schon mal darauf ange-sprun-gen, wohl weil sie vorab mit einer entsprechenden Pressemeldung vom Berlin-Institut gefüttert wurden. Drama, Baby: so lanciert man heute.
Auch die Pressestelle des für die Tagesschau zuständigen NDR hat bereits reagiert und die Vorwürfe zurück gewiesen.
Apple gegen Big Apple. Es geht um das Logo einer Umweltkampagne in New York City.
Neue Taxen mit Hybrid-Antrieb sind erst der Anfang in der Kampagne greeNYC, in der Bürgermeister Bloomberg seiner Stadt New York City bis 2030 die Einsparung eines Drittels der CO2 Emissionen verordnen will. Doch ausgerechnet am Logo der Kampagne stösst sich Apple, die eine eigene Kampagne zum Umweltschutz als A Greener Apple vorzuweisen haben. Wie Wired berichtet, befindet Apple das Logo der New Yorker Kampagne dem eigenen zum Verwechseln änlich. Bereits Mitte Januar 2008 nahm sich Apple einen Anwalt in New York und legte eine formelle Beschwerde ein.