Hallo Gast.  
  Registrieren - Anmelden  
  MACup Weblog als RSS-Feed   MACupWeblog
Apple

Freitag, 14. August 2009

Von sj am 14.8.2009 - K0 + T0AppleVideoComputer

Kuck mal, wer da hämmert: Ausgerechnet mit einem Zimmermannshammer wollte der Gangsta Rap-Pionier (»Cop Killer«) und beliebte Pimp-Darsteller Ice-T neulich seinem alten PowerBook den Garaus machen und es schnell mal vor laufender Kamera auf dem Deckel seiner blauen Plastikmülltonne zerkloppen. Aber als Mac-Killer macht der Musiker wahrlich keine gute Figur, weswegen wir uns hier für ihn etwas fremdschämen, während Sie sich hämisch das peinliche Video von seinem YouTube-Channel anschauen.

Warum wollte er das gute Teil zerstören? Na, weil das Display von diesem »Motherfucker« nicht mehr funktioniert. Schön zu sehen, dass Ice-T die Klappstulle dann doch nicht so einfach klein kriegt, wie er wohl dachte. Nicht nur, weil sie noch einigen Widerstand zu leisten imstande ist, sondern auch, weil Mr. Ice-T nicht unbedingt mit dem Hammer umzugehen versteht und eher sich als dem Laptop einen abbricht. Und dann denkt der arme Tropf am Ende doch tatsächlich, dass es reicht, der Festplatte ein paar Kratzer zu verpassen und sie ruppig aus dem Gehäuse zu brechen, damit später niemand mehr seine – Auha! – geheimen Daten auslesen kann.

Was für Irrtum.

Auch von zerstörten Festplatten lassen sich nahezu alle Daten wieder rekonstruieren, spätestens sobald man einen Profi damit beauftragt: Ende 2008 berichtete die Firma Kroll Ontrack, dass sie eine MacBook-Festplatte sogar nach einem desaströsen Headcrash noch auslesen konnte.

Denn sowieso waren PowerBooks und nun auch MacBooks schon immer zähe Burschen. Selbst seinem MacBook Air kann dieser Psychopath mit einem dicken Küchenmesser nur Löcher ins Display pieksen. Er scheitert dann aber daran, es vom MacBook abzureißen, obwohl es nur noch an einem Scharnier hängt. Und so bleibt dem erschütternd unfähigen Vandalen nur, noch ein paarmal mit der bloßen Faust auf den wieder zugeklappten Display-Deckel zu hauen. Autsch.

Und dieses MacBook Pro funktionierte noch halbwegs, nachdem es blöderweise mit dem Auto überfahren hatte, während dieses hier sogar noch einen Funken »Leben« in sich zu tragen scheint, nachdem es von einem Lastwagen überrollt wurde.

Aber jetzt legt Mr. Ice-T endlich los:



(Link zum YouTube-Video)
 

Donnerstag, 9. Juli 2009

Von sj am 9.7.2009 - K0 + T0AppleFreewareStuff

Ich kam, sah und sägte! Nämlich mit dieser iSaw für den USB-Anschluss. Gerade einmal so breit wie die Macbook-Tastatur macht sie, zum Beispiel – Eins, zwei, drei! – aus jedem wegfallenden Arbeitsplatz zwei halbe. Ob sie auch als Brieföffner taugt wissen wir nicht, als Briefbeschwerer putzt sie aber ungemein und frisst sich dankbar durch jede Büro-Hydrokultur. Denn merke: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen! image
Sie soll ab Herbst des Jahres für schlappe 60 Dollar plus Versand ausgeliefert werden. Schade ist, dass man die USB-Kettensäge leider nicht mehr vorbestellen kann.

Aber das konnte man auch vorher nicht. Aus einem einfachen Grund: sie ist nur ein Witz. Öko-Humor! Denn, so reiben es die iSaw-Erfinder unter die Nase von uns Gutgläubigen: die größte Kettensäge sei bereits die Tastatur. Mit jedem Druckbefehl würde man seine eigene, kleine Kettensäge einmal mehr an jene Bäume legen, aus denen das zu bedruckende tote Holz ja hergestellt wurde, weswegen man also ein schlechtes Gewissen haben und sich vorsorglich die Freeware »Papercut« (Slogan: »Printers run on trees«) herunter laden und installieren soll; eine Software, die sich als Startobjekt installiert und uns Baumfrevler künftig mit dem störend pötternden Trabbi-Geräusch einer Kettensäge nervt, wenn wir mit Apfel-P den Druckbefehl geben. Wer mit der Maus über das Datei-Menü den Druck-Befehl ansteuert bleibt aber seltsamerweise davon verschont. Vielleicht protestieren die Entwickler ja nur gegen Tastaturbefehle? Wer das wüsste…
 

Freitag, 3. Juli 2009

Von sj am 3.7.2009 - K0 + T0AppleiPhoneBilder

Kinderporno auf dem iPhone meldet der Schweizer Tages-Anzeiger, nachdem man bei Wired eine Geschichte über eine nackte 15-jährige im App-Store aufgegriffen hat. Was steckt dahinter?
image Die Stuttgarter Braun Software GmbH bietet seit Anfang des Jahres u. a. die Gratis-iPhone-App »BeautyMeter« an, mit der man Fotos bewerten soll, die andere Nutzer von sich auf den Hersteller-Server hoch geladen haben. Das kennt man und es ist ein alter Hut à la »Bin ich sexy oder was?« Man muss es nicht mögen. Apple mag es nicht mehr und hat die App nun aus dem App Store verbannt, nachdem darin ein Nacktfoto entdeckt wurde, dass ein angeblich 15-jähriges Mädchen zeigt, dass sich »Oben ohne« selbst fotografierte. Denn unter dem Foto steht die Altersangabe »15«. Was immerhin ein paar tausend BeautyMeter-Besitzer dazu brachte, diesem Bild gute Noten zu geben für »Face«, »Body« und – naja – »Clothes«.
Was all diese Abstimmer und Bilderhochlader nicht zu wissen oder vielleicht auch nur zu verdrängen scheinen: sie sind absolut nicht anonym unterwegs, sondern prinzipiell über ihre eindeutige iPhone-UDID-Nummer jederzeit zu identifizieren. Denn diese ID-Nummer sowie die IP-Adresse des Mobilfunkbetreibers oder des WLAN wird von BeautyMeter erfasst und vom App-Hersteller auf dessen Server protokolliert.
Nach eigenen Angaben hat der App-Anbieter mittlerweile das als »Kinderporno« verschrieene Foto sowie weitere Bilder mit zu viel nackter Haut vom Server gelöscht und verspricht, künftig besser darauf aufzupassen, dass Nutzer keine anrüchigen oder gar ruchlosen Fotos von sich veröffentlichen. Weshalb man nun auch hofft, dass Apple die App im App Store dann irgendwann nächste Woche wieder zum Download frei gibt.
 

Dienstag, 30. Juni 2009

Von sj am 30.6.2009 - K4 + T0AppleBilder

Wie hätte Apples Webseite 1983 ausgesehen? Dave Lawrence hat sich neulich an seinen Rechner gesetzt und den entsprechenden Screenshot ganz einfach selbst gebastelt.

image

Hier geht es zur großen Flickr-Vorlage namens »Apple.com, circa 1983.«.
 

Donnerstag, 25. Juni 2009

Von sj am 25.6.2009 - K0 + T0Apple

imageSo sieht es aus und daran gibt es nichts zu rütteln: Wer endlich einmal einen Mac-Virus sehen will, der muss ihn sich nicht nur für umgerechnet 7,50 Euro kaufen, sondern auch selbst installieren. Nämlich den »Newton Virus« der britischen Kunst- und Design-Schmiede Troika.
image
Dieser Kauf-Virus, verspricht sein Hersteller, sei aber gar kein Schad-, sondern vielmehr nur ein tückisches Spaßprogramm, das zuerst alle geöffneten Fenster versenkt und dann den Mac-Finder unter der wunderbaren Welt der Newtonschen Schwerkraft zusammen krachen lässt. Weswegen der »Virus«, der den eingebauten Motion-Sensor in mobilen Macs nutzt, zwar auf allen Intel-Macbooks ab Mac OS X 10.4 funktioniert, nicht aber auf Desktop-Macs, die so einen Bewegungsmelder nicht besitzen; auf Macs und iMacs müsste man ihn dann zusätzlich mit der Maus anschubsen.

Der Newton-Virus kommt als Screensaver und/oder als Software, die man auf seinem USB-Stick bei sich führt. Letztere ist die Variante, mit der man Kollegen foppt, die nur mal kurz wegschauen müssen, damit man ihr bestes Stück, das Macbook, mit seinem USB-Stick penetrieren und den Newton-Virus freilassen kann. Dreißig Sekunden nach dem ersten Tastenschlag wird dann deren Menüleiste entzwei gehen und die Icons Richtung unterer Displayrand plumpsen und in die Ecken kullern, wenn das Macbook angehoben wird. Nach einer Minute soll sich dieser Spuk von selbst beenden, ohne Spuren zu hinterlassen und vor allem, ohne auf dem Rechner Schaden angerichtet zu haben.

image

Natürlich ist so ein Witz-Virus nicht nur nutzlos und blöd, sondern sogar Kunst. Bereits 2008 hat ihn das New Yorker MoMA-Museum für Moderne Kunst als Ausstellungsstück in der Ausstellung »Design and the Elastic Mind« gezeigt.

Und hier darf man ihn herunter laden.
 

Montag, 8. Juni 2009

Von sj am 8.6.2009 - K4 + T0Apple

Dürfen wir hier auch mal kurz einen auf Bildblog machen? Danke. Auf Apples Eröffnungsveranstaltung zur Word Wide Developer Conference, der Keynote, führte Apples Software-Seniorchef Betrand Serlet auch das kommende Mac OS 10.6 vor, Codename »Snow Leopard«. Wenn wir den Kollegen von Engadget glauben dürfen, die dabei waren und fleissig mitschrieben, sagte er: »The Finder. We love the way it is, we didn't change it. What we did is rewrite it, and from that there's lots of little benefits.« Genau das wollen auch die Jungs von Gizmodo gehört haben: »Bertrand is saying they didn’t change Finder because they love it so much.« Auf deutsch: am Erscheinungsbild hamwer nix verändert. Und was lesen wir deshalb bei Bild.de? Na?

Wir lesen: »Die Oberfläche der Software sei komplett neu programmiert worden, sagte Schiller…«

image
Und wir bleiben dabei: Bild bellt bald blöd, bald blind.

 

Mittwoch, 13. Mai 2009

Von sj am 13.5.2009 - K0 + T0AppleStuff

Grüner wird es nicht, jedenfalls wenn es nach den Betreibern der Webseite greenUPGRADER geht, auf der wir diese Bastelanleitung für einen MacBook-Hochsitz aus Altkarton gefunden haben.image
Nachdem man sich diese Schablone herunter geladen und ausgedruckt hat, schnippelt man mit ihrer Hilfe die benötigten Bauteile aus einem alten Pappkarton aus und steckt sie zu so einem Notebook-Stand zusammen:

image

Vermutlich ist es eine gute Idee, einen recht dicken Karton zu verwenden. Eine noch bessere Idee könnte es sein, falls man noch eine Laubsäge besitzt, das Dings aus Sperrholz zu basteln. Wie grün es dann noch ist wagen wir hier aber nicht zu beurteilen.

image

Wer es pappig mag: wie man sein komplettes Büro aus Kartonage aufbaut, das zeigt ein gewisser Prank-Mike, der nach eigenen Angaben sogar eine 100 US-Dollar-Spende für seine Webseite von Apple-Legende Steve Wozniak erhalten haben will.
 

Dienstag, 28. April 2009

Von sj am 28.4.2009 - K0 + T0AppleWindowsVideo

Wie MacDailyNews gestern berichtete, setzt Apple mit einer Online-Werbung noch eins drauf auf seine »Legal copy«-Windows-Verarsche. Der bezahlte Web-Spott soll bereits auf Wired.com gelaufen sein. Wir dokumentieren ihn kostenlos.


(Direktlink zum YouTube-Video)

PC erwähnt, dass er ebenso »incredibly easy to use« sei wie Mac und zeigt auf eine Überschrift auf der Webseite: »PC. Easy as 1-23«. Da bedeute allerdings nicht »1, 2, 3« sondern »1 bis 23«. Es folgen die 23 Schritte, mit denen man fix wie nix ganz leicht einen PC in Betrieb nehmen könne. Nämlich:

1. Remove unneeded bloatware
2. Configure security settings
3. Download and install OS security patches
4. Restart
5. Download / install extra security programs
6. Restart
7. Download / install drivers for peripherals
8. Restart
9. Remove optional Windows components
10. Update new virus list
11. Run full system virus scan
12. Update new malware list
13. Run full system malware scan
14. Download / install application updates
15. Restart
16. Clean out system registry
17. Repair corupt system registry
18. Defragment hard drive
19. Free up disk space
20. Scan disk for errors
21. Run system file checker
22. Read online instruction manual
23. Cross fingers

[Die Liste wurde freundlicherweise vom MacDailyNews-Leser »Sparkplug« abgetippt.]
 

Montag, 27. April 2009

Von sj am 27.4.2009 - K0 + T0AppleWindowsComputer

Von den vier neuen »Get a Mac«-Episoden, die Apple in der vergangenen Woche online stellte, ist die Episode »Legal Copy« ein wirklich guter Anwaltswitz. Darin füllt sich der Bildschirm mit jeder Aussage des PC-Darstellers darüber, wie einfach und problemlos er als Rechner zu benutzen wäre, mit immer mehr unleserlichen Kleingedrucktem, neudeutsch: Disclaimern, mit dem die soeben aufgestellten Behauptungen relativiert, entkräftet, zurückgenommen oder sogar bestritten werden. Am Ende ist der Bildschirm mit Einschränkungen komplett voll getextet. image
Und dabei handelt es sich keineswegs um sogenannten Blindtext. Drüben bei den Macjournals hat man sich die Mühe gemacht, den Text (immerhin 7000 Zeichen) fein säuberlich vom Monitor abzutippen.
Recht ausführlich steht darin aufgeschrieben, wass alles zu bedenken ist und was alles schief gehen kann, wenn man einen Windows-PC in Betrieb nehmen und daran arbeiten will. Bei den Macjournals macht man sich nach der Lektüre Sorgen, dass sich Apple hier etwas weit aus dem Fenster lehnt. Auch Mac OS X erfordere Systempflege und unbedarfte User dürften nicht nur am PC verzweifeln. Festzuhalten ist tatsächlich, dass man ohne die Bereitschaft, sich Wissen über das zu benutzende Betriebssystem anzueignen, früher oder später von jedem Rechner in den Schwitzkasten genommen werden wird. Aber das sind Bedenken, die man hier nicht haben muss. Denn »Get a Mac«-Spots sind nichts anderes als pure Windows-Verarsche, die Filmchen sind gelungen und komisch und jede gut platzierte Pointe ist erlaubt.
 
Seite 1 von 33    1 2 3 >  Letzte »
 
 
 

</ a n z e i g e >
© MACup 1995–2009 · Impressum · Datenschutzerklärung · Haftungsausschluss · Nutzungsbedingungen · Mediadaten · Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Weitere Online-Angebote der Verlagsgruppe: www.appsundco.de · www.com-magazin.de · www.internetworld.de · www.telecom-handel.de