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Windows

Dienstag, 28. April 2009

Von sj am 28.4.2009 - K0 + T0AppleWindowsVideo

Wie MacDailyNews gestern berichtete, setzt Apple mit einer Online-Werbung noch eins drauf auf seine »Legal copy«-Windows-Verarsche. Der bezahlte Web-Spott soll bereits auf Wired.com gelaufen sein. Wir dokumentieren ihn kostenlos.


(Direktlink zum YouTube-Video)

PC erwähnt, dass er ebenso »incredibly easy to use« sei wie Mac und zeigt auf eine Überschrift auf der Webseite: »PC. Easy as 1-23«. Da bedeute allerdings nicht »1, 2, 3« sondern »1 bis 23«. Es folgen die 23 Schritte, mit denen man fix wie nix ganz leicht einen PC in Betrieb nehmen könne. Nämlich:

1. Remove unneeded bloatware
2. Configure security settings
3. Download and install OS security patches
4. Restart
5. Download / install extra security programs
6. Restart
7. Download / install drivers for peripherals
8. Restart
9. Remove optional Windows components
10. Update new virus list
11. Run full system virus scan
12. Update new malware list
13. Run full system malware scan
14. Download / install application updates
15. Restart
16. Clean out system registry
17. Repair corupt system registry
18. Defragment hard drive
19. Free up disk space
20. Scan disk for errors
21. Run system file checker
22. Read online instruction manual
23. Cross fingers

[Die Liste wurde freundlicherweise vom MacDailyNews-Leser »Sparkplug« abgetippt.]
 

Montag, 27. April 2009

Von sj am 27.4.2009 - K0 + T0AppleWindowsComputer

Von den vier neuen »Get a Mac«-Episoden, die Apple in der vergangenen Woche online stellte, ist die Episode »Legal Copy« ein wirklich guter Anwaltswitz. Darin füllt sich der Bildschirm mit jeder Aussage des PC-Darstellers darüber, wie einfach und problemlos er als Rechner zu benutzen wäre, mit immer mehr unleserlichen Kleingedrucktem, neudeutsch: Disclaimern, mit dem die soeben aufgestellten Behauptungen relativiert, entkräftet, zurückgenommen oder sogar bestritten werden. Am Ende ist der Bildschirm mit Einschränkungen komplett voll getextet. image
Und dabei handelt es sich keineswegs um sogenannten Blindtext. Drüben bei den Macjournals hat man sich die Mühe gemacht, den Text (immerhin 7000 Zeichen) fein säuberlich vom Monitor abzutippen.
Recht ausführlich steht darin aufgeschrieben, wass alles zu bedenken ist und was alles schief gehen kann, wenn man einen Windows-PC in Betrieb nehmen und daran arbeiten will. Bei den Macjournals macht man sich nach der Lektüre Sorgen, dass sich Apple hier etwas weit aus dem Fenster lehnt. Auch Mac OS X erfordere Systempflege und unbedarfte User dürften nicht nur am PC verzweifeln. Festzuhalten ist tatsächlich, dass man ohne die Bereitschaft, sich Wissen über das zu benutzende Betriebssystem anzueignen, früher oder später von jedem Rechner in den Schwitzkasten genommen werden wird. Aber das sind Bedenken, die man hier nicht haben muss. Denn »Get a Mac«-Spots sind nichts anderes als pure Windows-Verarsche, die Filmchen sind gelungen und komisch und jede gut platzierte Pointe ist erlaubt.
 

Sonntag, 22. März 2009

Von sj am 22.3.2009 - K0 + T0WindowsVideoStuff

Ein altes Marketing-Indianer-Sprichwort lautet: Nur keine Presse ist schlechte Presse! Weswegen sich auch diese Meldung sowohl für die kleine, feine Hamburger Agentur La Red sowie für Microsofts neuen Internet Exploder mit einer Handvoll Aufmerksamkeits-Talern mehr auszahlen dürfte. Denn Microsoft soll ein Werbevideo für seinen neuen Browser mehr schlecht als recht von La Red abgekupfert haben. Am Freitag meldete Internet World Business, Microsoft habe der Redaktion gegenüber bestätigt, dass das Explorer-Video »echt«, also von Microsoft sei. Darin setzt sich irgendein Scholli in einem ansonsten leeren Cafè zu irgend einer Tussi an den Tisch und labert sie über den neuen Internet Explorer voll, obwohl sie ihm nicht zuhört. Also fast genau so, wie die plagiierte Agentur seit September 2008 auf ihrer Webseite für sich selbst wirbt – allerdings abzüglich des Hamburger Schanzenviertel-Charme des La Red-Videos. Schönes Zitat daraus: »Mann, habe ich Gigabytes!« Blödes Zitat aus dem Microsoft Spot: »Bist Du viel im Internet?«
Nicht herausrücken wollte Microsoft aber mit dem Namen der Agentur, die den La Red-Stoff so lausig nach inszeniert hat. Und nachdem wir nun Microsoft und La Red so oft hinter einander genannt haben fragen wir uns hier auf einmal, ob es uns sehr überraschen würde, wenn hinter beiden Filmen ebenso wie bei den beiden Apfel-Brombeer-Movies von neulich am Ende auch ein und derselbe Hersteller stecken tät.
Zu guter Letzt: bei Youtube gibt es hier das Microsoft-Video, und hier das La Red-Video.
 

Mittwoch, 11. Februar 2009

Von sj am 11.2.2009 - K0 + T0AppleWindows

Noch hat sich zwar keine Sau dafür interessiert, welche Klappstulle der neue US-Präsident benutzt, aber Intel-Chef Otellini liefert uns in der amerikanischen Computerworld nun ein Indiz dafür, dass Herr Obama Windows-User ist. Präsident Obama habe ihn neulich angerufen, wird Ottelini zitiert, um Intel zu der Entscheidung zu gratulieren, mit der Investition von sieben Milliarden US-Dollar die eigenen Chipfabriken aufzumöbeln. Und dann soll der Präsident noch gesagt haben, dass er morgens stets das Intel-Logo sehen würde, wenn er den Präsidenten-Laptop aufklappt. Das habe er, Ottelini, natürlich gern gehört.
Rechnen wir also Eins und Eins zusammen und erkennen: zwar brummen auch in Apples neuen Maschinen stets Intel-Chips, aber erstens pappt unsere Lieblingsfirma keine Aufkleber auf die Handballenauflage und zweitens pulen nur wenige Windows-Nutzer solche Reklame-Sticker von ihren Rechnern.
Aber bevor nun jemand irgendetwas daraus schlussfolgern möchte sei hier noch mal daran erinnert, dass Obamas Vorgänger, dessen Name nicht mehr genannt werden soll, stolzer Besitzer eines Powerbooks war.
Lassen wir den Präsidenten also erst einmal ein paar Kriege beenden und Foltergefängnisse schließen, bevor wir ihm ein schließlich mindestens ein Macbook ans Herz legen.

Gefunden in Peter Kafkas MediaMemo.
 

Mittwoch, 4. Februar 2009

Von sj am 4.2.2009 - K1 + T0WindowsVideoMusik

Ehre, wem Ehre gebührt: Den Soundtrack zur Finanzkrise verdanken wir Microsoft. Oder besser: deren Software Songsmith, die der Konzern erst Anfang Januar auf der Las Vegas-Computershow CES vorstellte.
Kurz darauf sorgte dessen naives Promo-Video für Heiterkeit in diversen Blogs. Denn die Windows-Software, die alles vertont, was man ihr vorsingt, wurde mit einem lachhaften Reklame-Plot ausgerechnet auf einem mit Pril-Blümchen getarnten MacBook Pro vorgestellt. Sie rettet einem verzweifelten Werbefuzzie den Hals, der mit ihr im Mausumdrehen einen mitreissenden Werbesong für selbstleuchtende Handtücher produziert. Naja.

image

Laut New York Times stammen die Darsteller alle aus Microsofts Songsmith-Entwicklungsabteilung. Aber sie hatten Erfolg, Songsmith hat bereits eine große Fangemeinde. Nämlich Spaßvögel, die schon dutzende Hits und Oldies mit Songsmith neu vertont haben. Und wer auf YouTube nach »Songsmith« sucht, der findet bereits einen großen Songsmith-Mutanten-Musikantenstadl voll scheußlich-schöner Cover-Versionen. Brrr! Die Nachrichtenagentur AP schrieb vergangene Woche ganz richtig: »Microsoft's Songsmith better for comedy than music«.
Langer Rede, kurzer Sinn: Der Komponist Johannes Kreidler nutzte Songsmith, um fallende Aktienkurse zu vertonen und schuf so einen im Grunde sogar ganz bezaubernden Soundtrack zur weltweiten Finanzkrise. Aber hören Sie einfach selbst:



YouTube-Link
 

Samstag, 20. September 2008

Von sj am 20.9.2008 - K0 + T0AppleWindows

Eine alte Weisheit: if you cannot beat them, join them. Nachdem Apple mit seiner »I’m a Mac«-Werbung den PC alt aussehen lässt, reagiert Microsoft nun mit einer leicht trotzigen »I’m a PC«-Kampagne. Natürlich wurde die auf dem Mac produziert.

Das entdeckte Flickr-User LuisDS und veröffentlichte am 18. September einen Screenshot der entsprechenden Bildinformation aus Apples Vorschau unter dem Titel »Priceless«, aus dem hervor geht, dass die Vorlage mit Adobe Photoshop CS3 für Macintosh erstellt wurde. Wenn das stimmt, dann ist das ein dicker Hund: denn mittlerweile steht eine Bildversion online, die laut der Vorschau-Info noch am selben Tag mit einem Windows-Photoshop CS bearbeitet wurde. Von hier ist schwer zu sagen, wer nun tatsächlich der Faker ist. Aber man denkt sich natürlich seinen Teil, so wie hier im RoughlyDrafted Magazine.
Eine weitere lachhafte Entwicklung: Die Werbeagentur, die zurzeit für Microsoft tätig ist, Crispin Porter + Bogusky, wurde bis vor kurzem noch auf der kanadischen Apple-Seite als begeisterter Apple Pro-Kunde portraitiert. Nun wurde diese Seite, warum auch immer, von Apple Kanada vom Netz genommen, ist aber bis auf weiteres noch in Googles Cache zu finden.

 

Freitag, 5. September 2008

Von mp am 5.9.2008 - K0 + T0WindowsVideounglaublichComputer

Bill Gates macht sich zum Kasper in einer Werbung für Windows Vista. Auf youtube und anderswo und auch hier noch


Wie war das noch mit den Romica-Schuhen?
 

Freitag, 22. August 2008

Von sj am 22.8.2008 - K0 + T0AppleWindowsVideo

Seth Weintraub kennt 10 Gründe, warum US-Komiker Seinfeld nicht Bill Gates' PC-Guy werden sollte:

1. Er ist ein Mac-User, in seiner TV-Show stand in der Ecke stets ein Mac:



2. In der letzten Folge seiner TV-Show hat Apple mit ihm geworben - er ist einer der Crazy Ones, der Misfits usw., der da ganz am Ende:



YouTube-Seinfeld bei Apple-Link

Weiterlesen: Ten reasons why the Seinfeld-Microsoft partnership doesn't work
 

Donnerstag, 21. August 2008

Von sj am 21.8.2008 - K0 + T0AppleWindowsStuff

Wie das Wall Street Journal heute meldet, will Microsoft am 4. September seine Werbung neu booten. Wir berichteten bereits über diese ominöse Get a Vista-Kampagne. Erwartet wird der Versuch, es Apple so bissig-witzig wie nur möglich für deren berühmte »Get a mac«-Kapagne heim zu zahlen. Darin führt stets ein schnafter Mac-Guy einen bemitleidenswert tumben PC-Guy vor. Damit alle künftig eine bessere Meinung über das bislang nicht sooo berühmte Windows Vista haben, bezahlt Microsoft 10 Millionen US-Dollar an den in USA weltberühmten Stand up-Komiker Jerry Seinfeld. Er soll in mehreren Spots zusammen mit Bill Gates auftreten.
 
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