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iPhone

Hier kommt rein, was übers iPhone raus kommt (oder so)

Freitag, 3. Juli 2009

Von sj am 3.7.2009 - K0 + T0AppleiPhoneBilder

Kinderporno auf dem iPhone meldet der Schweizer Tages-Anzeiger, nachdem man bei Wired eine Geschichte über eine nackte 15-jährige im App-Store aufgegriffen hat. Was steckt dahinter?
image Die Stuttgarter Braun Software GmbH bietet seit Anfang des Jahres u. a. die Gratis-iPhone-App »BeautyMeter« an, mit der man Fotos bewerten soll, die andere Nutzer von sich auf den Hersteller-Server hoch geladen haben. Das kennt man und es ist ein alter Hut à la »Bin ich sexy oder was?« Man muss es nicht mögen. Apple mag es nicht mehr und hat die App nun aus dem App Store verbannt, nachdem darin ein Nacktfoto entdeckt wurde, dass ein angeblich 15-jähriges Mädchen zeigt, dass sich »Oben ohne« selbst fotografierte. Denn unter dem Foto steht die Altersangabe »15«. Was immerhin ein paar tausend BeautyMeter-Besitzer dazu brachte, diesem Bild gute Noten zu geben für »Face«, »Body« und – naja – »Clothes«.
Was all diese Abstimmer und Bilderhochlader nicht zu wissen oder vielleicht auch nur zu verdrängen scheinen: sie sind absolut nicht anonym unterwegs, sondern prinzipiell über ihre eindeutige iPhone-UDID-Nummer jederzeit zu identifizieren. Denn diese ID-Nummer sowie die IP-Adresse des Mobilfunkbetreibers oder des WLAN wird von BeautyMeter erfasst und vom App-Hersteller auf dessen Server protokolliert.
Nach eigenen Angaben hat der App-Anbieter mittlerweile das als »Kinderporno« verschrieene Foto sowie weitere Bilder mit zu viel nackter Haut vom Server gelöscht und verspricht, künftig besser darauf aufzupassen, dass Nutzer keine anrüchigen oder gar ruchlosen Fotos von sich veröffentlichen. Weshalb man nun auch hofft, dass Apple die App im App Store dann irgendwann nächste Woche wieder zum Download frei gibt.
 

Dienstag, 9. Juni 2009

Von sj am 9.6.2009 - K0 + T1iPhoneVideo

Auch schön: in einem Web-Video der Nachrichtenagentur Reuters, zu sehen auf Spiegel Online, wird das neue Speed-iPhone mit dem Palm Pre-Smartphone verwechselt.

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Wer die exklusive Irrfahrt mit der Kamera mit eigenen Augen sehen möchte, der klickt einfach hier und staunt ab der 13. Sekunde darüber, das augenscheinlich niemand nirgends nie nicht mal die Fakten scheckt, bevor so was online gestellt wird.
 

Dienstag, 2. Juni 2009

Von sj am 2.6.2009 - K0 + T0iPhone

Ab sofort darf man die taz als allererste deutschsprachige Tageszeitung digital auch als eBook im angeblich künftigen Standardformat einer ePub-Datei abonnieren. Wir wollten wissen, wie die Digitalausgabe des linksalternativen Blattes auf dem iPhone aussieht, das bekanntlich mit der kostenlosen App Stanza ruckzuck zum universalen ePub-eBook-Reader aufgemotzt werden kann.
Dazu haben wir uns das im ePub-Format erhältliche kostenlose taz-Probeexemplar vom 23. Mai 2009 herunter geladen.
Die ePub-Ausgabe der taz wird neben sämtlichen Lokalteilen (Berlin, Hamburg, Bremen) einmal im Monat auch die Beilage ›Le Monde Diplomatique‹ umfassen und soll monatlich 10 Euro kosten. Die ePub-taz ist eine reine Textausgabe und enthält keine Fotos. Allerdings werden stark verkleinerte Faksimilies jeder Druckseite mitgeliefert, die dem ePub-Leser immerhin als Anmutung der gedruckten Zeitung dienen können. Und es gibt eine weitere Ausnahme: der tägliche »Touchè«-Strip ist auch in der eBook-taz zu finden. Allerdings so arg verkleinert, dass man ihn in der eBook-App Stanza auf dem iPhone nicht lesen kann. Und vergrößern lässt sich der komische Streifen auch nicht. Da dürfte einem auch der eBook-Reader von Sony nicht weiter helfen, dessen Seitenformat auch nur das eines Reclam-Heftchens ist.

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Links sieht man das Faksimile der »Wahrheit«-Seite, rechts deren ePub-Version.

Diese digitale taz-Ausgabe haben wir mit Hilfe des Stanza Desktops (gibt es gratis für Mac und Windows) per WLAN aufs iPhone gebeamt. Noch muss man sich die tägliche Datei selbst herunter laden, ab irgendwann soll sie einem auch zu gemailt werden. Aber als Anhang in Phones Mail-Programm lässt sie sich dann nicht automatisch in Stanza öffnen.
 

Montag, 25. Mai 2009

Von sj am 25.5.2009 - K0 + T0iPhoneVideo

imageSteve Sprangs Fingermalprogramm fürs iPhone Brushes (Pinsel) sorgt für Furore im New Yorker Blätterwald: das Bild auf dem Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift The New Yorker wurde mit dieser 3,99 Euro teuren iPhone-App gestaltet.
Gerade einmal eine Stunde soll der Künstler Jorge Colombo gebraucht haben, einen Hot dog-Stand in der 42. Straße aufs iPhone-Display zu fingerpinseln, berichtet die Zeitschrift auf ihrer Webseite. Eine der Vorzüge von Brushes ist, dass man mit dieser App nicht nur das gemalte Bild in Händen hält, sondern auch ein Video, in dem Strich für Strich das Bild entsteht (zu sehen nach einer kurzen Werbung):
 

Dienstag, 19. Mai 2009

Von sj am 19.5.2009 - K0 + T0iPhone

Das Bacterial Orchestra ist eine Installation, ein Kunstprojekt, in dem sich selbst organisierende, tönende Einzeller gegenseitig zu so etwas wie zu einem Konzert hochschaukeln. Eine sich selbst organisierende Geräuschkulisse, die am 6. Juni gegen 20 Uhr auf dem Volt-Festival im schwedischen Uppsala erstmals mit einem Haufen iPhones entstehen und aufgeführt werden soll.
Entstehen soll aus den einzeln tönenden iPhones nichts weniger als ein »musikalischer Organismus«, der mit sich selber bzw. mit den anderen iPhones spielt, deren Töne aufnimmt und wiedergibt und das Ergebnis dann wieder aufnimmt etc. und diese Kakophonie dann DNA-mäßig irgendwie bewertet, verfolgt oder verwirft oder weiter entwickelt, abspielt, aufnimmt, usw.. Was dabei heraus kommen soll nennt sich dann »Public Epidemic No 1«, eine bakterielle Tönchen-Epidemie, die wie eine Schweinegrippe weltweit über uns schwappen soll.

Hier haben wir ein Video von einer iPhone-Orchester-Probe:

Public Epidemic No 1 from Olle Corneer on Vimeo.


Denn wer ein iPhone hat und Leute kennt, die auch eines haben, der soll mit ihnen wo er geht und steht sein eigenes bakterielles Organismus-Orchester gründen. Die dazu erforderliche App steht hier im App Store zum kostenlosen Download bereit.

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Donnerstag, 14. Mai 2009

Von sj am 14.5.2009 - K0 + T0iPhoneStuff

Ein Traum: Endlich nicht mehr überall erreichbar sein, Termine glaubhaft vergessen dürfen, Zu-erledigen-Listen ignorieren können und vor allem, das Internet nicht mehr mobil nutzen zu müssen. All das und noch viel mehr bietet das wirklich smarte 3B-Smartphone i-wood, das jetzt online (sic!) vorgestellt wurde.
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Hand aufs Herz und Brett an den Kopf: anstatt T-Mobile etliche hundert Euro fürs iPhone und den 3G-Kartenvertrag hinterher zu werfen, bekommt man mit dem 3B (B steht für Bambus)-Brettchen sämtliche Funktionen für nur noch zehn US-Dollar und etwas Fantasie. Lassen Sie sich am besten vom Hersteller selbst überzeugen: Introducing the all new i-wood 3B.

(Gefunden bei Xonio.)
 

Mittwoch, 13. Mai 2009

Von sj am 13.5.2009 - K0 + T0iPhoneVideoStuff

Platt wie eine Flunder ist Crabble, der faltbare iPhone-Ständer aus Polypropylen der britischen Firma Seskimo. Das muss er aber auch sein, denn man soll ihn in der Brieftasche verstauen können. Der Preis für das ruschfeste Dings ist nicht mehr ganz so flach: 3,99 Euro zuzügl. Mehrwertsteuer und Versand.
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Ganz zeitgemäß können wir uns das Teil auch in einem YouTube-Video vorführen lassen:


YouTube-Videolink
 

Freitag, 8. Mai 2009

Von sj am 8.5.2009 - K0 + T0iPhoneVideo

Drüben bei Slate zeigt man einen iPhone App Store-Werbefilm, den man angeblich nie zu sehen bekommt. Das stimmt natürlich nicht, denn wir hier zeigen ihn ja auch: »There is an App for that! – Klar gibt es eine Lösung dafür!«.

Der Link zum Flash-Video (sorry, läuft nicht auf dem iPhone)
 

Montag, 4. Mai 2009

Von sj am 4.5.2009 - K0 + T0iPhoneMusik

Drüben bei arstechnica hätte man gern Mäuschen gespielt, als die Entscheidung für den Song fiel, der seit dem Start des App-Stores in sämtlichen iPhone TV-Spots zur Untermalung gespielt wird. Allerdings nur instrumental, weil es sich, wie sich nun heraus stellt um ein, nun ja, Protestlied gegen so ein Trendprodukt wie das iPhone handelt.

Nämlich ein Protestlied gegen den bourgeoisen Konsum und für das gute Leben, in dem man eben nicht ist, was man ist, weil man sich einmal mehr den neuesten Sch**ß gekauft hat. Das Lied heißt »You, Me, and the Bourgeoisie« und stammt von The Submarines. Ein Geheimnis war das freilich nicht, wie der aufmerksame Apple-Afficionado der »Shazam«-Reklame-Episode entnehmen konnte.

Aber irgendwie hat erst jetzt jemand auf den Songtext geachtet:

»Here I am with all the pleasures of the first world
Laid out before me who am I to break down?«

Und weiter:

»Plastic bottles
Imported water
Cars we drive wherever we want to
Clothes we buy it's sweatshop labor
Drugs from corporate enablers
We're not living the good life
Unless we're fighting the good fight
You and Me just trying to get it right.«

Die Frage ist jetzt nur: wer hatte die größere Chuzpe? Apples Marketingmenschen, die dieses Lied vielleicht nicht trotz, sondern vielmehr wegen seiner, in Anführungsstrichen: kritischen Aussage auswählten oder diese mäglicherweise auch gar nicht begriffen haben? Oder aber die Band, die ihre propagierte Überzeugung von dem einen »good life« für den weltweiten Reklame-Einsatz in die Tonne getreten hat.
 
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