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Musik

Freitag, 12. Juni 2009

Von sj am 12.6.2009 - K0 + T0Musikunglaublich

Wie die Londoner Times berichtet, scheiterten zehn britische Betrüger und Geldwäscher mit ihrem Plan reich zu werden, indem sie die 19 Songs eines DJ-Kumpels im iTunes Musik Store und bei Amazon.com wieder und wieder mit gestohlenen und geklonten Kreditkarten kauften. Sieben Männer und drei Frauen wurden vorgestern im England verhaftet. Über vier Monate, von September 2008 bis Januar 2009 sollen die Damen und Herren Musikgangster angeblich 1500 Kreditkarten benutzt haben, um Musik zum Preis von 750.000 US-Dollar (535.000 Euro) online zu kaufen. Für diese Stücke erhielten sie wiederum Tantiemen in Höhe von 300.000 US-Dollar (214.000 Euro) von Apple und Amazon, die diesen Schwindel nicht bemerkt haben wollen und erst von der Polizei darauf hingewiesen wurden. Apple und Amazon haben den Vorfall bislang nicht kommentiert.
Aus dieser Geschichte ergeben sich ein, zwei interessante Rechenaufgaben für das Wochenende. Immerhin braucht es einige Zeit, bis man 1500 iTunes-Accounts eröffnet hat, mit denen man je 500 US-Dollar für die eigenen Songs verbrät. Wie lange wohl? Und wenn je Album zehn US-Dollar bezahlt wurden muss es sich ja wohl um 50 Alben gehandelt haben, oder? Aber wie zum Teufel bekommt man die mit nur 19 Tracks voll?
Aufklärungsbedarf besteht auch darüber, um wessen Alben es sich handelte. Denn das wurde von der Polizei nicht mitgeteilt. Auch nicht, ob sie noch über die beiden Download-Dienste erhältlich sind.
»Criminal gang bought own music on iTunes and Amazon using stolen cards«
Gefunden in der ORF-Futurezone.
 

Montag, 4. Mai 2009

Von sj am 4.5.2009 - K0 + T0iPhoneMusik

Drüben bei arstechnica hätte man gern Mäuschen gespielt, als die Entscheidung für den Song fiel, der seit dem Start des App-Stores in sämtlichen iPhone TV-Spots zur Untermalung gespielt wird. Allerdings nur instrumental, weil es sich, wie sich nun heraus stellt um ein, nun ja, Protestlied gegen so ein Trendprodukt wie das iPhone handelt.

Nämlich ein Protestlied gegen den bourgeoisen Konsum und für das gute Leben, in dem man eben nicht ist, was man ist, weil man sich einmal mehr den neuesten Sch**ß gekauft hat. Das Lied heißt »You, Me, and the Bourgeoisie« und stammt von The Submarines. Ein Geheimnis war das freilich nicht, wie der aufmerksame Apple-Afficionado der »Shazam«-Reklame-Episode entnehmen konnte.

Aber irgendwie hat erst jetzt jemand auf den Songtext geachtet:

»Here I am with all the pleasures of the first world
Laid out before me who am I to break down?«

Und weiter:

»Plastic bottles
Imported water
Cars we drive wherever we want to
Clothes we buy it's sweatshop labor
Drugs from corporate enablers
We're not living the good life
Unless we're fighting the good fight
You and Me just trying to get it right.«

Die Frage ist jetzt nur: wer hatte die größere Chuzpe? Apples Marketingmenschen, die dieses Lied vielleicht nicht trotz, sondern vielmehr wegen seiner, in Anführungsstrichen: kritischen Aussage auswählten oder diese mäglicherweise auch gar nicht begriffen haben? Oder aber die Band, die ihre propagierte Überzeugung von dem einen »good life« für den weltweiten Reklame-Einsatz in die Tonne getreten hat.
 

Samstag, 28. März 2009

Von sj am 28.3.2009 - K0 + T0AppleMusik

Während wir noch darauf warten, dass MacHeads - Der Film endlich auch im hiesigen iTunes-Store erhältlich ist, haben wir auf der Blog-Seite zum Film einen goldenen Oldie im MacHead-Soundtrack entdeckt: Daphne Kalfons fingerschnipping Fangirl-Song I love my Mac. Und wie es sich für ein wirklich wichtiges Liebeslied gehört, wurde dieser leicht angestaubte Schlager bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Es gibt von ihm eine italienische, eine schwedische, ein japanische und freilich auch eine (schweizer)deutsche Fassung, nachgedichtet und unvergleichlich mutig vorgetragen von Antonia Lutz.

Refrain: ich lieb meinen Mac
weil er so zuverlässig ist, so praktisch und so super schön
oh er ist einfach wunderbar …

Auch wenn das Stück einem anfangs doch leicht in den Ohren weh tut: ein echter MacHead kennt keinen Schmerz.
 

Freitag, 6. März 2009

Von sj am 6.3.2009 - K1 + T0iPhoneVideoMusik

Aus London? Und wie heißen die? The Mentalists? Nie gehört! Bis jetzt. Ende Februar haben die vier Rock-Damen jeweils ein anderes Musik-App auf ihren iPhones gestartet und dann darauf eine schön schräge Coverversion von MGMTs »Kids« vorgespielt. Mädchen dürfen das.


YouTube-Link

Die Damen spielen auf den famosen Apps Ocarina, dem Stylophone-Clone Retro Synth, miniSynth und einem Schlagzeug-App, das nicht wie im Video angezeigt das kostenlose DigiDrummer Lite ist.
Und by the way: MGMT, weiß Wikipedia, sind eine amerikanische Elektropopband aus New York.
 

Mittwoch, 4. Februar 2009

Von sj am 4.2.2009 - K1 + T0WindowsVideoMusik

Ehre, wem Ehre gebührt: Den Soundtrack zur Finanzkrise verdanken wir Microsoft. Oder besser: deren Software Songsmith, die der Konzern erst Anfang Januar auf der Las Vegas-Computershow CES vorstellte.
Kurz darauf sorgte dessen naives Promo-Video für Heiterkeit in diversen Blogs. Denn die Windows-Software, die alles vertont, was man ihr vorsingt, wurde mit einem lachhaften Reklame-Plot ausgerechnet auf einem mit Pril-Blümchen getarnten MacBook Pro vorgestellt. Sie rettet einem verzweifelten Werbefuzzie den Hals, der mit ihr im Mausumdrehen einen mitreissenden Werbesong für selbstleuchtende Handtücher produziert. Naja.

image

Laut New York Times stammen die Darsteller alle aus Microsofts Songsmith-Entwicklungsabteilung. Aber sie hatten Erfolg, Songsmith hat bereits eine große Fangemeinde. Nämlich Spaßvögel, die schon dutzende Hits und Oldies mit Songsmith neu vertont haben. Und wer auf YouTube nach »Songsmith« sucht, der findet bereits einen großen Songsmith-Mutanten-Musikantenstadl voll scheußlich-schöner Cover-Versionen. Brrr! Die Nachrichtenagentur AP schrieb vergangene Woche ganz richtig: »Microsoft's Songsmith better for comedy than music«.
Langer Rede, kurzer Sinn: Der Komponist Johannes Kreidler nutzte Songsmith, um fallende Aktienkurse zu vertonen und schuf so einen im Grunde sogar ganz bezaubernden Soundtrack zur weltweiten Finanzkrise. Aber hören Sie einfach selbst:



YouTube-Link
 

Freitag, 22. August 2008

Von sj am 22.8.2008 - K4 + T0iPhoneVideoMusik

Drüben bei MacRumors behauptet User markm49uk, auf seinem iPhone Fotos gefunden zu haben, die eine Arbeiterin in einer iPhone-Fabrik zeigen. Geknipst von ihrer Kollegin, die dieses iPhone vielleicht sogar zusammen lötete. Ob die Geschichte stimmt oder nicht wird sich sicher noch heraus stellen. Wir hier nehmen sie bis dahin zum Anlass, auf das grandiose Spardosen-Terzett zu verlinken, das uns nach dem Klick zusammen mit Wiglaf Droste ein Ständchen auf »Die kleine Löterin« singen wird.



YouTube-Löterinlink
 

Freitag, 8. August 2008

Von mp am 8.8.2008 - K0 + T0MusikStuffunglaublich
Drums by Request nennt sich ein neuer Internetservice, der von Dirk Erchinger angeführt wird. Unter www.drumsbyrequest.com liefert maßgeschneiderte Schlagzeugspuren auf Bestellung. Das Prinzip der Seite ist so einfach wie effektiv: Kunden müssen lediglich die Songs, für die sie Schlagzeugspuren wünschen, auf den Server der Seite hochladen. Das DrumsbyRequest-Team spielt die Drums dann direkt über die hochgeladenen Songs und stellt sie den Kunden innerhalb einer Woche in Einzelspuren zum exklusiven Download bereit. Ein Track kostet knapp 180 Euro. Man kann per PayPal zahlen. Beat it!
Schwer zu schlagen ist das Einführungsangebot für zwei Tracks zum Preis von einem, das noch bis Ende Oktober läuft.
 

Mittwoch, 16. April 2008

Von sj am 16.4.2008 - K0 + T0VideoMusik

Der Peter Gabriel lässt ausrichten, dass man sich ab sofort für den Beta-Test seiner »playlist creation suite« The Filter anmelden kann, für die es auch einen Mac-Client geben wird. Darüber tauscht man dann Empfehlungslisten, die aus der Musik und den (Web-)Videos erzeugt werden, die man bereits auf seinem Rechner gespeichert hat. Neugierige dürfen sich dann auch kurze Samples davon zu Gemüte führen.

Wir lesen in der Pressemitteilung : »The Filter baut auf einem Empfehlungs- und Entdeckungssystem auf, das aus einem Bereich der künstlichen Intelligenz, der bayesischen Mathematik, entstanden ist. Vereinfacht dargestellt verwendet die Engine ein Faktenmodell (das Kauf-, Konsum- und Browsing-Daten beinhaltet), um Ähnlichkeitsmuster festzustellen.«

Auch ohne eine gepflegte Paranoia hört sich das jedoch eher nach einem Dienst an, um den man als Mensch, der seine paar Zwetschgen noch zusammen hat, lieber einen Bogen machen möchte.

Die Beta-Phase soll bis in den Mai laufen, danach will man mit dem finalen Filter durchstarten.
 

Donnerstag, 13. März 2008

Von sj am 13.3.2008 - K2 + T0VideoMusik

Drüben bei MacMerc weist man auf ein »obskures Feature« im QuickTime-Plugin hin. Spielt man per QT-Plugin im Webbrauser eine Audio-Datei ab, lässt sich deren Lautstärke bekanntlich über den Schlitten-Knopf rechts unten an der Abspielleiste einstellen.
Wobei die maximal einzustellende Lautstärke immer dann erreicht ist, wenn sich der Volume-Regler nicht mehr höher schieben lässt.
Klaro?
Denkste, Puppe: von wegen!
Bei gedrückter Shift-Taste geht es doch noch lauter. Deutlich lauter.
image
Wer es grad mal ausprobieren möchte: hier gibt’s was auf die Ohren.
Weiß jemand da draußen näheres über dieses Osterei?
 
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