An diesem Freeware-Freitag freuen wir uns zum Beispiel über ein Offline-Wörterbuch für Deutsch-Englisch, lernen eine Ohrstöpsel-Steuerung für iTunes kennen, üben Absprünge aus alten Hubschraubern und lappen astronomisch sogar voll in Philosphische.
Offline-Dictionary: wer oder was oft einen Begriff aus dem oder in das Englische übersetzen muss, der oder die darf sich seit Mitte März über
Lipflips Lexikon-Plugin freuen. Es erweitert den Wortschatz der Lexikon-Software, die Apple mit MacOS X in der Version 10.5 (Leopard) ausliefert um das Vokabular des Deutsch-englisch-deutsch-Online-Übersetzers
dict.cc. Markierte Wörter lassen sich so aus den meisten Dokumenten über das Kontextmenü (rechte Maustaste) ruckzuck im Dictionary nachschlagen. Ab Mac OS X 10.5:
dict.cc Dictionary Plugin
iTunes ohrstöpseln: möglicherweise könnte man
Breakaway ja auf Reisen gut gebrauchen, falls man etwa beim Hören seiner iTunes-Mucke angequatscht wird. Die Software überwacht im Grunde den Ohrstöpselausgang am i- resp. Power- resp. MacBook und lässt iTunes pausieren, wenn man den Ohrstöpselstecker herauszieht. Ab MacOS X 10.3.ff
RAM-Steine ermitteln: drüben bei
OrgasaWalrus freut man sich über die Service-Software
Mac System Scanner der »Memory experts« der Firma Crucial. Damit lasse sich ermitteln, über wieviel Arbeitsspeicher der Rechner bereits verfügt und wieviel RAM-Bausteine man zusätzlich einbauen sollte. Diese könnte man dann schwuppdiwupp bei Crucial bestellen, man muss es aber nicht.
Play it again: die Old farts unter uns Mac-Usern können sich noch gut an das frühe Spielchen
Stunt Copter erinnern, bei dem man ein Strichmännchen von einem Helikopter auf einen pixeligen Heuwagen springen lassen musste. Je größer die Fallhöhe, desto mehr Punkte gab es für diesen Stunt. Die Nostalgiker bei
Antell Software haben den mittlerweile 21jährigen kurzweiligen Klassiker neulich in einer Version für MacOS X 10.4.ff veröffentlicht.
iZitat: wer sich nicht immer nur selbst zitieren möchte mag vielleicht einen Blick auf
TextCite werfen. Eine Software, mit der man zitierfähiges nach Autor und Publikation sammelt, kommentiert, organisiert und exportiert, um sie hernach mindestens in seiner Doktorarbeit weiter verwursten zu können.
Besternter Mac: Zwei Dinge, berichtete der Philosoph Kant schon vor längerer Zeit, erfüllten sein Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich sein Nachdenken damit beschäftigt habe: der bestirnte Himmel über ihm und das moralische Gesetz in ihm. Ob er als Mac-User heutzutage ebenso begeistert wäre über die Astronomie-Software
Where is M13?, mit der er sich auf dem Mac sogar in den besternten Himmel
vor ihm hinein zoomen könnte? Wer das wüsste …