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Freeware

Freitag, 24. Juli 2009

Von sj am 24.7.2009 - K0 + T0FreewareBilder

Was für ein Freeware Freitag: Googles Linux-Derivat Android hält den Netzstecker am MacBook für einen leeren Akku, der BlackBerry-Smartphonehersteller RIM bittet um Anmeldung für seinen demnächst erscheinenden iTunes-Clone und dann sollen wir auch noch im Dunkeln vor der Webcam sitzen?

Live-Android läuft nicht auf MacBook: Enttäuschend endete unser Experiment, Googles Handy-Betriebssystem Android auf dem Mac zu starten und unter die Lupe zu nehmen. Das Linux-Derivat soll demnächst als Windows-Killer auch richtige Computer antreiben und Google stellt hier schon mal eine Image-Datei für eine selbstgebrannte Live-CD zum Download bereit, mit der sich Android auf jedem x86-Rechner, also auch einem Intel-Mac ebenso problem- wie rückstandslos vom Silberling starten lassen soll. Tatsächlich fuhr Android auf unserem MacBook hoch, behauptete danach aber strunzdumm, dass der Computer nicht an der Steckdose hängen würde und der Akku leer sei. Obwohl der Akku gar nicht drinnen und das Netzkabel eingesteckt war ließ sich das blöde Cyborg-System auch nicht nach hundert Mausklicks zum weitermachen überreden. Widerstand war zwecklos, wir mussten den Test abbrechen, bevor wir assimiliert werden konnten. Kommt jemand da draußen weiter als wir?
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Neuer Mac-Desktop für BlackBerry-Benutzer: Wer Mails, Kontakte, Termine und Lesezeichen bislang mit der PocketMac-Software zwischen Mac und Blackberry-Handy synchronisierte, der oder die soll sich demnächst über eine niegelnagelneue Mac-Desktop-Software freuen dürfen: »you'll be able sync your iTunes® playlists and personal information like contacts, tasks and appointments; install new software, games, and more«, schreibt Hersteller Research in Motion. Hört sich nach iTunes für BlackBerry an und soll »soon« im September erscheinen. Interessierte Nutzer tragen sich hier in die Warteliste ein, sie bekommen dann wohl Bescheid, wenn die Software fertig ist.

Glühbildchen mit der Webcam: Die Lifelong Kindergarten Group am Media Lab des MIT, dem Massachusetts Institute of Technology hat ein erfreulich nutzloses, aber lustiges Java-Dings für Spielkinder wie uns veröffentlicht: Glow Doodle. Damit nimmt man ein Standbild mit der iCam auf, das sich danach mit Bewegungen bemalen lässt. Am besten in einem dunklen Zimmer, da könnte man dann schon mit der Kippenglut einer brennenden Zigarette kleine Skizzen verfertigen. Bedient wird die Applikation mit einem Mausklick und der Tastatur. Gespeichert werden die fertigen Bilder mit einem Druck auf die Leertaste. Allerdings über den Umweg des Media Lab-Servers. Alle Webcam-Werke werden auf ihn hochgeladen. Weswegen es schon eine recht umfangreiche Galerie von Glow Doodle-Bildern gibt, die man dann auch herunter laden kann.
 

Donnerstag, 9. Juli 2009

Von sj am 9.7.2009 - K0 + T0AppleFreewareStuff

Ich kam, sah und sägte! Nämlich mit dieser iSaw für den USB-Anschluss. Gerade einmal so breit wie die Macbook-Tastatur macht sie, zum Beispiel – Eins, zwei, drei! – aus jedem wegfallenden Arbeitsplatz zwei halbe. Ob sie auch als Brieföffner taugt wissen wir nicht, als Briefbeschwerer putzt sie aber ungemein und frisst sich dankbar durch jede Büro-Hydrokultur. Denn merke: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen! image
Sie soll ab Herbst des Jahres für schlappe 60 Dollar plus Versand ausgeliefert werden. Schade ist, dass man die USB-Kettensäge leider nicht mehr vorbestellen kann.

Aber das konnte man auch vorher nicht. Aus einem einfachen Grund: sie ist nur ein Witz. Öko-Humor! Denn, so reiben es die iSaw-Erfinder unter die Nase von uns Gutgläubigen: die größte Kettensäge sei bereits die Tastatur. Mit jedem Druckbefehl würde man seine eigene, kleine Kettensäge einmal mehr an jene Bäume legen, aus denen das zu bedruckende tote Holz ja hergestellt wurde, weswegen man also ein schlechtes Gewissen haben und sich vorsorglich die Freeware »Papercut« (Slogan: »Printers run on trees«) herunter laden und installieren soll; eine Software, die sich als Startobjekt installiert und uns Baumfrevler künftig mit dem störend pötternden Trabbi-Geräusch einer Kettensäge nervt, wenn wir mit Apfel-P den Druckbefehl geben. Wer mit der Maus über das Datei-Menü den Druck-Befehl ansteuert bleibt aber seltsamerweise davon verschont. Vielleicht protestieren die Entwickler ja nur gegen Tastaturbefehle? Wer das wüsste…
 

Freitag, 26. Juni 2009

Von sj am 26.6.2009 - K0 + T0FreewareVideo

Was Sie schon immer über den Spiele-Klassiker aus dem ehemaligen Ostblock wissen wollten, erfahren Sie in der deutsch synchronisierten Fassung der BBC-Dokumentation Tetris – Liebesgrüße aus Moskau, die der TV-Sender Vox anlässlich des 25. Tetris-»Geburtstages« ausstrahlte. Sehr spannend und sehr informativ. Nach dem Klick zu sehen mit einem Bonus-Video und sowie dem Link zur besten Mac-Tetris-Freeware.









Einen haben wir noch: Hardcore Tetris (Aber Obacht: der Soundtrack ist im Büro vielleicht unpassend)



Und hier gibt es Quinn, den besten Tetris-Clone für Mac OS X.
 

Freitag, 24. April 2009

Von sj am 24.4.2009 - K0 + T0Freeware

An diesem Freeware-Freitag sortieren wir Fotos zu frei formbaren Collagen, installieren einen Webradio-Rekorder, kopieren Filme und Musik vom iPhone und twittern mit Excel-Tabellen.

Bilderberg: Shape Collage bringt Fotos in Form. Die Freeware arrangiert eine zuvor definierte Auswahl von Bildern dergestalt in resp. auf eine frei wählbare Vorlage, dass die dazu verkleinerten Fotos durchaus noch erkennbar bleiben können.

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Webradio-Rekorder: FStream ist ein kleiner, feiner Radiostream-Empfänger für Mac und iPhone, der nicht nur à la iTunes MP3- und AAC/AAC+-Sender empfängt, sondern auch OGG Vorbis- und WMA-Sender sowie M3U-, PLS- und ASX-Playlists abspielen kann. Das gehörte lässt sich mit der Aufnahme-Funktion mitschneiden und als MP3-, AAC-, AIFF- oder WAV-Datei speichern. Im voraus programmieren lassen sich solche Aufnahmen leider nicht.

Apropos iPhone: Pod to Mac erlaubt es, Musik- und Filmdateien vom iPod oder iPhone direktemang und ohne irgendwelches Getüddel vom Handheld auf den Mac zu kopieren. Das kleine Kopier-Helferlein ist allerdings erst als eine Beta-Version erhältlich.

Büro-Twitter: Sie können das twittern auch im Büro nicht lassen, aber Ihr Boss sollte Sie dabei besser nicht erwischen? Dann wäre Spreadtweet vielleicht etwas für Sie. Dieser Twitter-Client tarnt sich als Excel-Tabelle, erfordert es aber, zuvor Adobe AIR auf dem Mac zu installieren.
 

Dienstag, 14. April 2009

Von sj am 14.4.2009 - K0 + T0AppleFreewareComputer

Natürlich: Nadeldrucker! Jahrelang denkt man nicht mehr an diese lärmenden Dinger mit Farbband und Druckwalze und Endlospapier, mit denen man Frachtbriefe mit einem halben dutzend Durchschlägen auf einen Schlag bedrucken konnte, wenn man musste. Die sogenannten Dot-matrix-Printer, die man mit ihrer »Near-letter«-Druckqualität einst mit Kusshand ausmusterte, sobald man sich einen Tinten- oder sogar einen Laserdrucker leisten konnte, um endlich beim Drucken keine Watte mehr in die Ohren stopfen zu müssen. Lange ist es her, aber es gibt sie noch, wie uns Harry McCracken in seinem Artikel »Where Are They Now? 25 Computer Products That Refuse to Die« in Erinnerung ruft.

Falls ein junger Leser gerade nicht weiß, welches Geräusch so ein Nadeldrucker macht: Die Surf-Wave-Punk-Rocker Man or Astro-Man? spielten einst das Stück »A Simple Text File« (Hier gibt es die Hörprobe im iTunes-Musikladen) auf einem Nadeldrucker ein, komponiert für und dargeboten auf Apples ImageWriter II.

Wer so einen oder einen Original-ImageWriter noch auf dem Dachboden stehen hat, könnte ihn mit dieser Anleitung inklusive Treiber-Download sogar unter Mac OS 10.5 wieder in Betrieb nehmen. Denn das ist im Grunde gar keine so schlechte Idee: Nadeldrucker sind spottbillig, leider nur noch im Unterhalt, nicht in der Anschaffung. Neue Nadeldrucker werden einem heute nicht mehr hinterher geworfen, sondern sie kosten um die 500 Euro und deutlich mehr. Und sie kommen nur noch selten mit Mac-Treibern.

Passend zu dieser kleinen Betrachtung hat man neulich im Boingboing-Gadgetblog den Link zu einem Mac-Treiber Museum ausgegraben, aus dem sich nicht nur mit Druckertreibern für klassische Macs bedienen könnte, wer seinen alten Nadeldrucker am treuen Performa wieder in Betrieb nehmen möchte.
 

Freitag, 3. April 2009

Von sj am 3.4.2009 - K0 + T0Freeware

An diesem Freeware-Freitag räumt ein Mac OS X-Pionier sein Lager und verschenkt vier vermeintliche Ladenhüter. Nachdem wir uns großzügig bei ihm bedient haben springen wir wie ein Seehund hinein in ein Meer von freien Fonts (frei wie in Freibier) und wühlen in einer Fantastrillarde schicker Schriften herum wie ein Maulwurf.

Katalog-Kehraus: Seit Mitte Februar verschenkt die Omni-Group vier vormalige Bezahlprogramme: »As a small company with limited resources, we have had to make some difficult decisions about where to focus our attention as our business continues to grow«, läßt sich CEO Ken Case in der Pressemitteilung zitieren. Mit anderen Worten: Alles raus, was keine Miete zahlt. Nämlich:
OmniWeb, damals immerhin der erste Webbrowser für Mac OS X mit heute noch vielen, interessanten Einstellmöglichkeiten.
OmniDazzle, mit dem sich nützliche und neckische Effekte auf dem Desktop etwa für Screenshots erzeugen lassen.
OmniDiskSweeper, mit dem sich nutzlose Dateien aufspüren lassen sollen, die nur Plattenplatz wegnehmen.
OmniObjektMeter, ein Entwickler-Werkzeug, mit dem Cocoa-Programmierer das RAM-Verhalten ihrer Softare-Babies besser in den Griff bekommen sollen.
An keinem der vier nun kostenlos erhältlichen Programme schraubt man zurzeit irgendwie herum und ob es gegebenenfalls Updates für sie geben wird muss abgewartet werden. Aber das ist ja sowieso immer so.

Freie Fonts: Ausgewählte freie Schriften im Mini-Portrait präsentiert Gerrit van Aaken Und Vitaly Friedman stellt nicht nur 25 Best Free Quality Fonts vor, sondern verweist dabei auch auf van Aakens Portrait-Sammlung. Wer mehr Schriften zu durchstöbern wünscht wird selig bei Dafont. Das Web-Portal präsentiert zu jeder Schrift eine eigene Webseite inklusive einer Voransicht mit sämtlichen Zeichen. Beim Fontsquirrel sollen die freien Schriften sämtlich auch zum kommerziellen Einsatz frei gegeben sein. Dieses Fonthörnchen bietet im Webbrowser einen »Testdrive« für jede Schrift an: eine Eingabemaske, mit der man online fix feststellen kann, wie die Schrift laufen wird und ob darin auch die deutschen
 

Dienstag, 28. Oktober 2008

Von mp am 28.10.2008 - K0 + T0FreewareComputer

Der US-Wahlkampf macht es möglich: Freeware-Freitag schon am Dienstag. Windows-Programme am Mac oder unter Linux. Die Entwickler CodeWeaver geben heute (28.10) die Software CrossOver für Mac und Linux und auch inklusive besonderer Spiele-Unterstützung kostenlos ab. Der Download ist an eine Registrierung gebunden. Mittels CrossOver lassen sich einige Windows-Programme ausführen, ohne dass Windows installiert sein müsste. Anlaß ist die sogenannte Lame Duck Presidential Challenge: weil Benzin wieder billiger geworden ist. CodeWeaver stellt aber noch weitere Zeile auf. Darunter: Osama Bin Laden zu fassen oder zur Strecke zu bringen.
 

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Von sj am 8.10.2008 - K0 + T0FreewareVideo

Dieser Rückzieher kam sehr plötzlich: iSquint und VisualHub-Programmierer Tyler Loch hat seine exzellente Videokonverter-Software komplett aus dem Rennen genommen. Die Webseite ist noch erreichbar, aber noch nicht einmal die Freeware iSquint steht noch zum Download bereit. Wie er dem Boingboing-Blog mitteilte, habe er für diesen für Mac-User bedauerlichen Entschluss ausschließlich private Gründe:
No, the decision was all mine. No lawyers or other nasties involved. The work was adversely affecting my health, my relationships, and my other responsibilities, too much to bear. It was a very tough decision, and it's one that I hope was the right choice for me.

VisualHub und iSquint boten beide genial einfache Benutzeroberflächen für den Open-Source-Konverterkatalog Ffmpeg. Ob Mr. Loch den Source-Code für die absentierten Programme veröffentlichen wird, steht noch nicht fest.
Bis dahin nutzen die, die sich nicht mehr rechtzeitig mit iSquint eindecken konnten eben ffmpegX.
 

Dienstag, 16. September 2008

Von sj am 16.9.2008 - K0 + T0FreewareiPhone

Das iPhone und iPod touch-App Air Sharing verwandelt diese Geräte auf Wunsch in ein W-LAN-Laufwerk, auf das man dann, im selben Netzwerk, per Mac, Windows- oder Linux-PC zugreifen und Dateien hin- und herschieben kann. Nur noch ein paar Tage steht das famose Hilfsprogramm im App-Store zum kostenlosen Download bereit. Ein Angebot, dass man nicht ablehnen sollte. Denn gegen Ende der Woche wird Air Sharing zirka fünf Euro kosten. Hier geht es direkt zum Download in den App-Store.

Air Sharing hat gewisse Einschränkungen. Die vom Rechner auf das simulierte Laufwerk kopierten Dateien (iWork, Office, PDF, pipapo etc. pp) lassen sich nur innerhalb Air Sharing mit dessen Viewer und mit keinem anderen Programm öffnen. Bearbeiten lassen sie sich nicht, nur lesen. Ebenso kann man nicht via Air Sharing Dateien vom iPhone / iPod touch Dateien auf einen Rechner oder sogar ein anderes iPhone / iPod touch schieben. Allerdings könnte man Dank Air Sharing mit dem mobilen Safari von iPhone zu iPhone Dateien tauschen.
 
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