Eine alte Weisheit: if you cannot beat them, join them. Nachdem Apple mit seiner »I’m a Mac«-Werbung den PC alt aussehen lässt, reagiert Microsoft nun mit einer leicht trotzigen »I’m a PC«-Kampagne. Natürlich wurde die auf dem Mac produziert.
Das entdeckte Flickr-User LuisDS und veröffentlichte am 18. September einen Screenshot der entsprechenden Bildinformation aus Apples Vorschau unter dem Titel »Priceless«, aus dem hervor geht, dass die Vorlage mit Adobe Photoshop CS3 für Macintosh erstellt wurde. Wenn das stimmt, dann ist das ein dicker Hund: denn mittlerweile steht eine Bildversion online, die laut der Vorschau-Info noch am selben Tag mit einem Windows-Photoshop CS bearbeitet wurde. Von hier ist schwer zu sagen, wer nun tatsächlich der Faker ist. Aber man denkt sich natürlich seinen Teil, so wie hier im RoughlyDrafted Magazine.
Eine weitere lachhafte Entwicklung: Die Werbeagentur, die zurzeit für Microsoft tätig ist, Crispin Porter + Bogusky, wurde bis vor kurzem noch auf der kanadischen Apple-Seite als begeisterter Apple Pro-Kunde portraitiert. Nun wurde diese Seite, warum auch immer, von Apple Kanada vom Netz genommen, ist aber bis auf weiteres noch in Googles Cache zu finden.
Das iPhone und iPod touch-App Air Sharing verwandelt diese Geräte auf Wunsch in ein W-LAN-Laufwerk, auf das man dann, im selben Netzwerk, per Mac, Windows- oder Linux-PC zugreifen und Dateien hin- und herschieben kann. Nur noch ein paar Tage steht das famose Hilfsprogramm im App-Store zum kostenlosen Download bereit.
Ein Angebot, dass man nicht ablehnen sollte. Denn gegen Ende der Woche wird Air Sharing zirka fünf Euro kosten. Hier geht es direkt zum Download in den App-Store.
Air Sharing hat gewisse Einschränkungen. Die vom Rechner auf das simulierte Laufwerk kopierten Dateien (iWork, Office, PDF, pipapo etc. pp) lassen sich nur innerhalb Air Sharing mit dessen Viewer und mit keinem anderen Programm öffnen. Bearbeiten lassen sie sich nicht, nur lesen. Ebenso kann man nicht via Air Sharing Dateien vom iPhone / iPod touch Dateien auf einen Rechner oder sogar ein anderes iPhone / iPod touch schieben. Allerdings könnte man Dank Air Sharing mit dem mobilen Safari von iPhone zu iPhone Dateien tauschen.
Der Online-Versender amazon bietet das Apple iPhone 3G 8GB als vorbestellbar an. Der Preis wird mit 749 Euro angegeben. Von einer Vertragsbindung ist keine Rede. Beliefert werden Kunden in Deutschland und Österreich. 'Reservieren Sie sich Ihr Exemplar jetzt und Sie erhalten es pünktlich zum Erscheinungstermin.' So steht es auf amazon.de.
USB-Sticks als modisches Extra. Manschettenknöpfe aus Echtsilber sind der Datenträger.
Die Firma Cocos-Promotions bietet exklusive USB-Sticks an. Seit neuestem in Form von Manschettenknöpfen, die ihren Trägern einen mobilen Speicherplatz von bis zu 4 Gigabyte bieten. Die gebürstete Oberfläche der USB-Manschettenknöpfe besteht aus 925 rhodiniertem Echtsilber. Diese Legierung ist nicht nur widerstandsfähiger und glanzverstärkend, sondern wirkt darüber hinaus dem lästigen "Anlaufen" des Edelmetalls effizient entgegen. Paßt auch gut zum Rohos Logon Key.
EIn Video vom Newton MessagePad zeigt, wie Apple bereits vor 15 Jahren das Feature Copy-and-Paste auf einem Touchscreen gelöst hat und noch einiges
Markierte Elemente können nach einem schnellen Doppel-Tipper kopiert werden. Das kopierte Stück wird an den Rand - die Zwischenablage - bewegt.
Vom Rand wird es anderswo wieder eingesetzt, indem es dorthin gezogen wird.
Die Funktion 'Ausschneiden' (cut) geht so: markiertes Element am Rand vom Bildschirm ablegen.
Ein iPhone mit Copy-and-Paste kann also möglich sein. Morgen.
Boingboing-Gastbloggerin Lisa Katayama verweist auf die Webseite des Comiczeichners Mitsuru Sugaya, auf dem er jüngst seinen 25 Jahre alten Manga über die ruhmreiche Gründung unserer Lieblingsfirma erneut veröffentlicht hat.
Ein 28-seitiger illustrierter Klassiker, in dem der junge Steve Jobs von seiner Mutter eines mit der Pfanne übergebraten bekommt »for spending too much time tinkering with gadgets«, wie Frau Katayama freundlicherweise übersetzt.
Am Ende jedoch:
An diesem Freeware-Freitag haben wir zwei wirklich große Software-Brocken im Angebot, mit denen man sich gewiss ganz prima mindestens ein verregnetes Wochenende auseinander setzen mag. Zwei kleine, mehr oder weniger nützliche Programme für Digitalfotografen runden dieses Posting ab. Viel Vergnügen.
Mediaklops: Kenbushi ist auf den ersten Blick nur eine ehemalige Media Jukebox-Software für den Mac mit einer scheußlichen Benutzeroberfläche, mit der sich Video- und Filmsammlungen verwalten und mit nahezu sämtlichen MP3- und Mediaplayern synchronisieren lassen sollen. Heute scheint die Software vor allem interessant wegen ihrer Fähigkeit, schnell und einfach etwa auch diverse Windows- und Linux-Rechner zwecks Dateiaustausches im eigenen LAN oder übers Internet mit dem eigenen Mac zu verbinden. Darüber hinaus verspricht Kenbushi, regelmäßige Backups nach Wunsch zu organisieren. Ab Mac OS X 10.3.9 »or higher« (PPC und Intel)
Pläneschmiede: Chandler soll ein Rundum-glücklich Büroprogramm sein, ein »Note-to-self- Organizer«, ein To-do-Butler zur Organisation und Koordination von Adressen, Terminen, Aufgaben und Notizen, ausgestattet mit einem eigenen, optionalem Server sowie einem Hub-Zugang für größtmögliches Online-Teamwork; auch per E-Mail. Das Open-Source-Projekt des Lotus-Notes-Gründer Mitch Kapor erfordert zwar eine gehörige Einarbeitung, dürfte sich danach allerdings für allerhand eigene Projekt-Zwecke eignen. Chandler gibt es für Windows, Linus und für Mac OS 10.5 (PPC oder Intel)
Bildbetrachter: Sequential ist ein recht flottes Bildbetrachtungsprogramm, dass JPG-, PNG- und GIF-Bilder aus einem Ordner in großer Zahl in einer vorgegebenen Reihenfolge anzeigen kann. Auch wenn sie komprimiert in Zip- oder Rar-Archiven gespeichert vorliegen. Zum anderen kann man sich mit der Freeware bequem auch sehr große Online-Sammlungen in Bildverzeichnissen auf FTP-Servern anzeigen lassen. Und manchmal, allerdings nicht immer, zeigt es einem gebündelt die Bilder von einer Webseite zum einfachen durchklicken an. Ab Mac OS X 10.3.9.
Kamerachecker: Best Camera ist ein kleines, für die meisten von uns völlig nutzloses Hilfsprogramm, das folgendes heraus findet. Falls man mit mehreren Digitalkameras fotografiert könnte es einen irgendwann brennend interessieren, mit welcher Kamera man mehr Bilder geknipst und welche Kameraeinstellungen man dabei meistens benutzte. Best Camera findet es durch die Untersuchung sämtlicher vorliegender Bilddateien für uns heraus. Ab Mac OS X 10.4 (PPC oder Intel)